Venus 2018 - mein exklusiver Erlebnisbericht

15.10.2018 - Lucy Cat

Die Erotikmesse „Venus“ 2018 war für mich in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Ein Highlight jagte das nächste – wilde Partys, ein eigener Stand, das Gesicht der Venus sein, die Verleihung des Venus-Awards und und und... Starten wir doch aber ganz von vorne!

Mittwoch: Tag der Anreise und Messestand Aufbau

Bei mir geht es immer bereits am Mittwoch los. Zuerst wird der Transporter mit allerhand geilem Stuff aus dem Lucycatstore gepackt, dann kommen noch die Koffer voller heißer Outfits obendrauf, bis dann die dreistündige Fahrt zu den Messehallen unter dem Funkturm folgt. Dort angekommen war es natürlich wie jedes Jahr: Der Messestand war noch nicht ganz fertig aufgebaut – Stress brach aus... Es war bereits 17 Uhr und in wenigen Stunden sollte ich schon wunderschön herausgeputzt als diesjähriges Venus-Gesicht auf der von Visit-X gesponserten Party „Night of the Nights“ auftauchen! Was heißt sollte? Ich durfte! Zum allerersten Mal war ich das Gesicht! Was für eine Ehre!
Erst als ich nach Berlin gefahren bin wurde mir bewusst, was das eigentlich bedeutet. Überall hingen riesige Plakate von mir an den Hotspots Berlins. Kurzzeitig musste ich wirklich erst mal schlucken (nein, nicht das, was ihr wieder denkt! :D). Als mein riesiger Messestand dann endlich fertig aufgebaut war, ging alles dank zahlreicher Helfer auch ganz schnell. Kartons schleppen und auspacken, Stand dekorieren und ab ins Hotel, um sich etwas aufzuhübschen. Dann saß ich auch schon im Wagen und konnte den ersten öffentlichen Auftritt wahrnehmen. Ich besuchte die Party das erste Mal und war echt überrascht, wie liebevoll geschmückt die Räumlichkeiten waren. Viele neue und alte Gesichter sowie Freude aus der Branche waren dort. Wir plauschten, übergaben die Preise der Visit-X Games und genossen den Abend – die Ruhe vor dem Sturm.

Donnerstag: Der allgemeine Messewahnsinn und die Awardverleihung

Der erste eigentliche Messetag begann. Was ich allerdings gleich einmal feststellen musste - als Messegesicht bleibt einem nicht viel Pause. Es ist gar nicht mal so einfach alles unter einen Hut zu bekommen: Betreuung meines eigenen Standes, Fans glücklich machen, Autogrammstunden, Messerundgänge sowie VIP Betreuung. Aber alles in Allem verging der Tag wie im Flug. Ich war so froh, dass es voll an meinem Stand war. Denn wenn ich ganz ehrlich bin, ab und an Zweifel ich auch mal an mir. Meine größte Angst ist es immer groß angekündigt zu werden und am Ende bleibt mein Stand leer. Aber meine Angst war glücklicherweise unbegründet. Der erste Messetag war ein voller Erfolg!
Als Gesicht der Venus durfte ich abends auch noch die Venus-Award-Gala besuchen. Ich war in der Kategorie “Bestes Amateurgirl“ nominiert. Ich malte mir nicht allzu viele Chancen aus, denn die letzten vier Jahre war ich auch immer nominiert, habe aber nie einen Preis abgeräumt. Die Gala startete, ich trug mein Galakleid, welches ich extra mit meiner besten Freundin ausgesucht hatte und betrat den roten Teppich. Alles war schon immer so aufregend mit den vielen Fotografen und Presseleuten. Die Gala startete. Es gab wie jedes Jahr köstliches Essen und die Verleihung der einzelnen Kategorien zog sich nicht so sehr in die Länge, wie es teilweise die Jahre davor war. Schnell wurde bekannt gegeben, wer die Kategorie „Bestes Amateurgirl“ gewinnen würde – ICH! Das war schon alles ein bisschen surreal. Ich hatte bereits zum Klatschen angelegt, um der Gewinnerin zu gratulieren. Mein entsetztes, glückliches Gesicht hättet ihr mal sehen sollen! Da hatte ich den Award doch tatsächlich in der Hand! Und ganz ehrlich: Seitdem ich bei der ersten Verleihung dabei gewesen bin, habe ich jedes Jahr darauf gehofft, ihn irgendwann mal selbst zu gewinnen; auch wenn ich diesen Wunsch nie ausgesprochen habe.

Youtube Video zur Venus

Hier seht ihr exklusive Eindrücke zur Venus 2018. Über 1 Mio. Youtuber haben sich mein Video schon angesehen!

Freitag und Samstag: Besucheransturm!!!

Mir steckte der erste Messetag noch sichtlich in den Knochen, aber wer die Venus kennt weiß: Freitag wird voll - und Samstag herrscht Ausnahmezustand! Wie ich diese beiden Tage auf Highheels überlebt habe, frage ich mich bis heute. Der Andrang an meinem Stand war nicht zu bremsen, sodass mein Mitarbeiter ständig ins Lager gehen musste um neue Ware zu holen. Welches Produkt dieses Jahr der Renner war kann ich eigentlich gar nicht sagen. Jeder ging glücklich von meinem Stand weg. Ich bekam viele Komplimente von den Besuchern wie toll ich aussehen würde und dass sie es bewundern würden, dass ich bei dem Andrang noch ein Lächeln auf den Lippen habe. Das ist für mich absolut selbstverständlich! Ich freue mich jedes Jahr und plane Monate im voraus diese 4 Messetage. Es ist jedes Mal wieder ein Erlebnis euch endlich mal im echten Leben sehen zu können. Ich freue mich jetzt auch gerade schon wieder auf das nächste Jahr. Auch wenn ihr merkt, dass die Messe mit viel Strass verbunden ist, bedeutet sie mir unheimlich viel.

Sonntag: Letzte Reserven und ab nach Hause

Wie meine Füße am Sonntag aussahen? Ich habe sie nicht mal mehr angesehen. Ich hätte definitiv einen Sklaven an meinem Stand gebrauchen können, der mir ununterbrochen die Füße massiert. Vielleicht spare ich mir die Idee für das nächste Jahr auf. Bewerbungen werden jederzeit gerne entgegengenommen. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich es erst am Sonntag geschafft, mir die Messe einmal richtig anzusehen. Die Tage davor bin ich nur durch die Halle gelaufen, um die Toilette aufzusuchen. Besonders gut gefällt mir jedes Mal die Kinky Area – der Fetischbereich. Ich lebe ja sehr gerne meine dominante Seite aus, vor allem vor der Webcam. Dort finde ich immer allerhand spannende Produkte, die ich dann später mit meinen Sklaven ausprobieren kann. Das ganze Video zum Messerundgang findest du übrigens auf Youtube. Der letzte Tag zog sich doch echt etwas hin. Man schaut schon des Öfteren auf die Uhr, wann der Messewahnsinn denn vorbei ist. Meine Füße glichen derweil schon einem Blatt Papier und ich war wirklich froh, als die Messe vorbei war. Ich packte so schnell es ging die Reste aus dem Lager ins Auto und fuhr dann Richtung Heimat. Was für ein tolles Gefühl, wieder im eigenen Bett schlafen zu können und das für mehr als nur 5 Stunden wie die Nächte davor!

DANKE!

Für Euren Besuch und Euren Support - wir sehen uns bei VISIT-X

Abschließend möchte ich wirklich noch betonen, was für eine wundervolle Messe es dieses Jahr für mich war. Das gesamte Jahr war sehr besonders. So zum Beispiel auch der Wechsel zu meinem neuen Exklusivpartner VISIT-X im November, auf den ich im nächsten Blogbeitrag noch einmal genauer eingehen werde...
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