1. Heiße Urlaubsgrüße aus Indonesien

Was ich so im Urlaub "treibe"

Ich war auf einem anderen Kontinent - und habe die Seele baumeln lassen. Natürlich geht bei der Hitze auch immer was "Besonderes". Was ich so mit Männern, Affen und Co. erlebt habe und ob der Pool eine geeignete Szenerie für eine verrückte Idee ist, das seht ihr hier...



Ende März war ich 2 Wochen im Urlaub mit meinen 3 besten Freunden. Wir fliegen schon seit vielen Jahren gemeinsam weg, so war es also auch kein Wunder, dass wir auch dieses Jahr zusammen verreisten. Einzig und alleine der Urlaubsort war auch 2 Monate vor dem Abflug noch nicht gefunden. Ursprünglich sollte es mit dem Rucksack durch Vietnam gehen. Da wir allerdings 2 Jungs und 2 Mädels waren, gab es aus der Mädchenpartei den Einwand doch lieber Strandurlaub zu machen. Die Jungs hingegen wollten auf großes Abenteuer. Schlussendlich trafen wir uns in der Mitte – Indonesien. Der perfekte Ort um an schönen Stränden die Seele baumeln zu lassen und trotzdem nicht abgeschieden zu sein und mit dem Roller die große Insel erkunden zu können.Am Tag der Abreise waren wir doch alle etwas aufgeregt, schließlich freute man sich ja schon ewig auf den Jahresurlaub. Allerdings waren wir doch auch etwas angespannt vor dem langen Transfer. Ganze 31 Stunden vergingen und 4 Müde Gesichter landeten am Lombok Airport. Ich gehöre glücklicher Weise zu den Menschen die überall schlafen können, aber auch diese Anreise schaffte mich. In solchen Momenten frag ich mich dann oft, ob wir nicht besser daheim geblieben wären - ich vor meiner Webcam und alles entspannt. Naja wurde ja noch entspannt - deutlich später als erhofft. Wir fuhren aus dem Süden der Insel 1,5 Stunden mit dem Taxi nach Senggigi (siehe Lombok-Karte), unserem Ziel. Besonders freuten wir uns über den Preis der Fahrt, umgerechnet nur 14 Euro für so viele Kilometer.Wir aßen Abendbrot und wollten ins Bett gehen. Leider hatten wir die Rechnung aber ohne Jetlag gemacht. Erst um 6:30 Uhr indonesischer Zeit schlief ich ein. Das ging ganze 4 Nächte so bis sich mein Körper umgestellt hatte. Ich war aber glücklicher Weise nicht die Einzige in unserer Gruppe mit diesem Problem.



Schlemmen wie die Könige

Die ersten Tage auf der Insel entspannten wir. Wir mieteten uns zwar schon 2 Roller für die ganzen 2 Wochen, aber erkundeten damit nur etwas den Ort um fuhren zum Essen. Den Rest des Tages relaxten wir am Pool und lasen Bücher. Was natürlich wieder ins Auge fiel waren die Preise. Wer gerne spart ist in Indonesien genau richtig. Wenn man an den Straßenküchen isst, bezahlt man für eine Mahlzeit plus Getränk nur zwischen 1 und 3 Euro. Wir hatten nur Frühstück dazu gebucht und aßen mittags und abends außerhalb. Am Besten schmeckte uns allen Nasi Goreng, das Nationalgericht, eine Art Reispfanne wahlweise vegetarisch oder mit Hühnchen. Dazu wird häufig auch ein Rührei und Krabbenchips serviert (siehe Foto).



Abenteuer in der Wildnis

Die nächsten Tage unserer Reise war von Abenteuern geprägt. Wir Mädels wollten natürlich unbedingt in den Affenwald. Also fuhren wir nach dem Frühstück los Richtung Monkey Forest. Ich hatte eigentlich mit friedlicheren Affen gerechnet. Als wir mit dem Roller ankamen wunderten wir uns noch über den Müll an der Straße. Die Affen hatten alles nach Futter durchsucht und machten auch vor unseren Rollern nicht Halt, als wir abstiegen. Das Affenoberhaupt setzte sich abschließend auf unser Gefährt und bewachte ihn. Das war natürlich ein totales Spektakel für die Einheimischen, die mit einem großen Grinsen beobachteten wie wir uns den Roller zurück erkämpften.
Nach diesem Tag machten wir erst einmal Pause, legten einen Pooltag ein und probierten die Drohnen aus. Was für wundervolle Aufnahmen wir gemacht haben, sieht man auch in meinem Youtube Channel



Die Tage vergingen wie im Flug.

Wir wechselten immer zwischen Entspannungstag und Abenteur. Unter anderem besuchten wir noch die nächst größere Stadt Mataram, wo wir natürlich etwas shoppen waren und einen einheimischen Markt besuchten. Das ist auf jeden Fall eine Welt für sich. Man findet dort neben Textilien, Grundnahrungsmitteln, Gewürzen und Kaffee auch rohes ungekühltes Fleisch und Fisch. Der Gestank in den Hallen dort ist absolut gewöhnungsbedürftig um es nett zu formulieren. Aber die älteren Verkäuferinnen dort waren wirklich toll.
Wir besuchten außerdem noch einen Wasserfall. Das war mehr Abenteuer als „unsere“ Jungs eigentlich wollten. Da die Wege durch Erdbeben immer wieder verschüttet werden, mussten wir uns auf die Wege der Einheimischen verlassen. Leider Verstehen diese unter dem Wort „Straße“ doch etwas anderes als wir Europäer. Der Weg war doch eher ein Pfad, so schmal das gerade einmal ein Roller durchpasste, quer durch den Dschungel. Wir mussten sehr oft schieben und brauchten 2 Stunden bis zur Stelle wo eigentlich der Wasserfall sein sollte. Ernüchterung machte sich breit, wir hatten uns verfahren. Es half also nichts und wir mussten den kompletten Weg wieder zurück fahren. Wir machten uns dann am nächsten Tag auf den Weg zu einem anderen Wasserfall, den man einfacher erreichen konnte. Die wundervolle Aussicht entschädigte dann aber für die Strapazen am Tag zuvor.

Der Urlaub neigte sich dann allmählich auch schon dem Ende zu und wir flogen wieder zurück in die Heimat. Alles in Allem muss ich sagen, dass es bestimmt nicht mein letzter Urlaub in Indonesien war – ich komme bestimmt wieder, werde dann aber eine neue Insel zum Erkunden wählen.
Natürlich habe ich auch den einen oder anderen versauten Clip dort gedreht! Den gibt es hier direkt auf meiner Seite! „Fickgrüße aus dem Urlaub“

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